Ganztagskonzept der Schule der Begegnung KGS Gangelt II-Birgden



Aufgrund unserer oben dargestellten pädagogischen Konzeption setzen wir für die

Ausgestaltung der OGS  folgende Prioritäten:

1. Verlässliche Zeit- und Personalstrulturen 

      Mittagessen, Pausen, Hausaufgaben, offene und gebundene Angebote bewegen sich möglichst in einem festgelegten Rhythmus. Wir möchten den Kindern in einem kindgerecht gestalteten und geregelten Tagesablauf eine klare und verlässliche Orientierung geben. Diese Verlässlichkeit soll auch für die personale Ebene gelten. Insofern streben wir zum einen eine konstante Zusammensetzung der Kindergruppe, zum anderen der Personalbesetzung an. Feste Ansprechpartnerinnen erleichtern nämlich den Austausch mit den Eltern.
Das Mittagessen wird von einer  „Küchen-Fee“ und weiterem Personal betreut, wobei wir anstreben, in „Eigenregie“ und unter Einbeziehung der Kinder zu kochen bzw. das Essen zu bereiten. Wir verfolgen damit – neben finanziellen Überlegungen – das Ziel, den Zusammenhalt der OGS - Gruppe in einer familiären und entspannten Atmosphäre zu fördern.


2. Regelmäßige qualifizierte Hausaufgaben-Betreuung

Darin sehen wir die Kernaufgabe unserer OGS. Durch eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung und Hausaufgabenhilfe wollen wir dem Anspruch nach individueller Hilfe und Förderung Rechnung tragen. Gerade in diesem Bereich treffen Kinder in ihren Familien auf sehr unterschiedliche Voraussetzungen, was sowohl die Qualität als auch den Umfang der familiären Hilfe betrifft. Durch eine regelmäßige und qualifizierte Betreuung sollen Kinder ein entsprechendes Arbeitsverhalten aufbauen bzw. stabilisieren. Das bedeutet nicht, dass die Eltern aus ihrer Verantwortung entlassen werden. Sie, die Eltern, sind in der Pflicht, das Lernen ihrer Kinder zu begleiten und zu kontrollieren.

Förderkurse, die zum Teil von Lehrerinnen geleitet werden, machen diese Zielrichtung deutlich. Hier liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit: Kinder mit weniger günstigen Lernvoraussetzungen erfahren eine Förderung, die es ihnen ermöglicht, den Anforderungen gerecht zu werden und die Lernziele zu erreichen, die ihnen erfolgreiches Mitarbeiten in der Schule ermöglichen. Gerade in diesem Bereich sorgt ein regelmäßiger Austausch dafür, dass Maßnahmen der OGS sich am Förderkonzept der Schule orientieren.

3.
Gebundene Freizeitangebote

Diese ergänzen die o. g. Zielsetzungen, machen jedoch nicht den Schwerpunkt der OGS aus.
In Kooperation mit außerschulischen Partnern sowie initiiert durch Initiative des Stammpersonals werden Angebote in Form von Kursen, Workshops und Projekten gemacht. Als Beispiele seien hier genannt: Gemeinsame Bastel-Projekte, Erkundigungen und Exkursionen, Sport-, Musik-, Kunst- und Computerangebote.  

Als Kooperationspartner stehen der Kreissportbund mit einem gesondert zusammengestellten Übungsleiter-Pool, die Musikschule und der örtliche Turnverein zur Verfügung. Hinzu kommen Einzelpersonen, die aufgrund ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeiten für diese Aufgaben besonders geeignet sind.

4. Offene Freizeitangebote

Für viele Kinder bietet ihr Umfeld, sei es zu Hause, sei es in der unmittelbaren Wohnumgebung, kaum noch die Voraussetzungen für das selbstbestimmte gemeinsame Spiel. Dessen entscheidende Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung und den Aufbau sozialer Kompetenzen steht jedoch außer Zweifel. Anregungen und Beaufsichtigung durch das Personal gewährleisten, dass sich das Spielen entfalten kann und in einem sinnvollen Rahmen bewegt.
Dafür bietet unser Schulgelände und die Räumen der OGS ideale Bedingungen.

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